Toeppel Butera

Toeppel Butera - Im beschaulichen Hammond, nur einen kräftigen Steinwurf von New Orleans entfernt, wurde Toeppel Butera geboren, um gleich darauf aber von seinen umtriebigen Eltern nach Jamaika verschleppt zu werden. Kurz bevor ihm und seinen Spielkameradinnen jedoch die Andersartigkeit seiner Hautfarbe bewusst geworden wäre, gab es mit dem Umzug mitten ins Ruhrgebiet den ersten und einzigen Kulturschock seines Lebens, in dieser neuen Heimat sollte er für immer bleiben, nur hier ist er in seinem Element. Und so war der kantige Kerl auch schon in jungen Jahren mit seiner Posaune in der Bigband des Heeresmusikkorps Münster besser aufgehoben als später mit dem Cello im Orchestergraben der Johann Strauß-Operette Wien. Schon seit der Pubertät bricht aus dem Ruhrpott-Typen das musikalische Erbe seiner ersten Lebensmonate hervor: Bei allem, was nach Louisiana schmeckt oder nach Kingston riecht, ist der „Malocher am Mikro“ in seinem Element. Neben unzähligen Studioaufnahmen für weltweit operierende Jazz- und Reggae-Künstler brachte der äußerst gefragte Live-Musiker Tonträger mit eigenem Material heraus, besonders die EP’s „Was du tust“ (2009) und „Total am Arsch“ (2010) mit den dazugehörigen Videos sind legendär. Nach der Abrechnung mit den Tröstern in der Liebesnot „Wenn schon alles gesagt ist“, die 2016 sowohl im privaten als auch im öffentlich- rechtlichen Radio Verbreitung fand, widmet sich Toeppel mit „Der schönste Tag der Welt“ nun den Berufs-Nörglern. Schön sind auch die Tatsachen, dass der Typ aus Castrop-Rauxel aktuell nicht nur in der Sönke Wortmann-Verfilmung des Goosen-Romans „Sommerfest“ in der Rolle des „Zopf“ zu sehen ist, sondern, dass auch Jan Böhmermann insofern nichts auszusetzen hätte, dass Toeppel schon seit jeher jeden Text und jeden Ton ganz alleine schrieb und schreibt, authentischer geht es kaum!  Ich bin ein Lurch (des Zoologen Liebeslied) - Toeppels aktuelle Single ist nichts weniger als die längst überfällige Erfindung des Reggae-Schlager! Anders als bei dem aktuellen, immer gleich einfühlsamen Mainstream wird die Liebe hier ironisch betrachtet: wie ein Kriechtier fühlt sich der Interpret vor dem anbetungswürdigen Wesen, dessen Liebe er wohl nie erringen wird. Dabei werden im Kopf des Hörers bei allem Pessimismus in jeder Zeile amüsante Bilder erzeugt. Für die Umsetzung des Songs holte sich der Ruhrgebiets-Produzent wieder Unterstützung der Musiker Dave Anderson (Udo Lindenberg, Sportfreunde Stiller etc.) und Stefan Westermeier (The Frits, Unheilig etc.).

 

 

 

 

 

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