Stereogold

„Was, wenn irgendwann Rock‘n‘Roll tot ist, was, wenn irgendwann Liebe nicht mehr rot ist, was, wenn irgendwann das letzte Lied verstummt?“ Mit den Fragen, die sie gleich in der ersten Strophe ihrer neuen Single „Verlierer“ (VÖ: 23.10.) aufwerfen, machen sich die vier Jungs von STEREOGOLD bewusst, dass jede Generation etwas Einzigartiges hat, das sie prägt, bevor sie es irgendwann an die Zeit verliert. Mit „Verlierer“ stellt sich die Band nicht als Sprachrohr ihrer Generation in den Mittelpunkt, sondern erlaubt mit diesem bis dato persönlichsten Song unmittelbare Einblicke in ihre Gedankenwelt, Sorgen und Hoffnungen in einer vom Wandel gekennzeichneten Zeit. Die als Antwort auf die Fragen fungierenden und zunächst nach belanglosem Popsong anmutenden Worte „Dann können wir sagen: Wir haben gelacht, getanzt, geweint“ werden durch die aussagekräftige Zeile „Wir waren die schönsten Verlierer unserer Zeit“ ergänzt und regen durch ambivalente Konnotationen zum Nachdenken an. Ohne ein „Früher war alles besser“ zu postulieren, in Verlustängste zu verfallen oder den mahnenden Zeigefinger des Älterwerdens zu erheben, stellt die Band fest, dass nichts beständiger ist als die Veränderung, und rückt die gewonnenen Erfahrungen und positiven Erinnerungen an die vergangenen Zeiten und die prägenden, verlorenen sozio- und popkulturellen Einflüsse als wertvollen Gewinn für das Leben in den Vordergrund.

 

 

 

 

 

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