Sebel

Als 2011 ein Künstler aus dem Ruhrgebiet mit seinem Debütalbum „Wie Deutsch kann man sein“ (BMG) um die Ecke kam, war vielen nicht ganz klar in welche Schublade man „SEBEL“ in der deutschsprachigen Musiklandschaft stecken sollte, denn der Sound und die Stimmungen der Songs waren sehr vielseitig und verschieden. Jetzt wird nach und nach erkennbar, dass SEBEL vielleicht eine ganz eigene Schublade ist, in die er passt. Und auf dieser Schublade könnten Dinge stehen wie: Hier gibt es Songs, die ein ganzes Fußballstadion mit grölen kann, und andere, tiefe Songs, die dir die Luft zum atmen nehmen. Der rote Faden in SEBELs Musik ist die Liebe zum Detail, zum Authentischen, zum Handgemachten, seine unglaubliche Musikalität, und natürlich seine unverkennbar eindringliche Stimme. Um die tiefen Songs geht es nun, im 2. Album, dem „Album vom Alleine Sein“, welches fast schon ein kleines Konzeptalbum sein könnte. Die Stücke gehen tief! Sehr tief sogar! Und der Song der wohl am tiefsten unter die Haut geht ist der Track „NICHT TOT“, die erste Single des bald erscheinenden Albums. Mit 34 jahren sollte man sich eigentlich keine Gedanken über seinen eigenen Tod machen, doch SEBEL macht es und das auf eine erschreckend ehrliche und ganz persönliche Art und Weise. Der erste Satz des Liedes bringt es schon auf den Punkt: „Ich hab´ mich mal gefragt, wie wird er letztlich sein, der letzte Tag in meinem Leben“. In diesem Song geht es ganz ungeniert und frei heraus um den Tod! Hab ich Alles im Leben getan um am „Ende“ Glück zu erfahren? Hab ich das Ruder noch selbst in der Hand? Werde ich Alleine sein? Was werde ich wohl bereuen, was nicht? Das sind die Kernfragen, die der Song stellt, neben der ganz persönlichen Geschichte von Sebel, dem letzten Tag auf einem Segelschiff in der stürmischen Nordsee. Für viele Menschen ist das Meer seit Jahrtausenden ein Sinnbild für Leben und Tod. Auch Erfahrungen in der eigenen Familie haben SEBEL dazu bewegt diesen Song zu schreiben. „Mein Vater war ein leidenschaftlicher Segler, nun ist er leider seit vielen Jahren an Parkinson erkrankt. Und der Tod meiner Lieblings-Oma vor ein paar Jahren, das sind Erfahrungen, die natürlich in diesem Song und dem Text mitschwingen“, so Sebel. Es ist ein einzigartiger, berührender Song, über ein Thema, das aktuell auch viel in den Medien diskutiert wird und schon lange kein Tabuthema mehr ist. Was würdest DU in Dein persönliches Logbuch eintragen…am letzten Tag in DEINEM Leben?

 

 

 

 

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