Nobody Knows

Mit „Folkslieder“ präsentieren Nobody Knows ihr 13. Album in 13 Titeln. 2016 räumte das Quintett sechs der begehrten Preise beim „Deutschen Rock- und Pop-Preis“ ab, u. a. die ersten Preise der Hauptkategorien „Deutscher Country & Folk Preis“ und „Publikumsliebling“. Nun unterstreichen Nobody Knows ihre Fähigkeit, Altehrwürdiges mit Eigenem zu versehen. Sogenannte Schulklassiker wie „Der Mond ist aufgegangen“ oder „Die Gedanken sind frei“ erfahren durch Folk, Polka und Weltmusik eine Neuinterpretation, was den Titel des Albums erklärt: „Folkslieder“. So gedeihen die verstaubten und eigentlich bekannten Volkslieder zu schubladenlosen Stilbrüchen mit dem Bisherigen. Dies jedoch nie als Selbstzweck, sondern textorientiert und kompromisslos. Zudem geben die vier Herren um ihre Dame ihrem Album Eigenkompositionen hinzu, die sich nahtlos in die folksliedhafte Manier der bekannten Stücke einfügen. Auf dass es auch weiterhin heiße: Interpretation ist die Rache des Intellekts. Es gab zwei Gründe dieses Album anzugehen: Einerseits bin ich mit Volksliedern groß geworden, was natürlich auch meinen musikalischen Werdegang beeinflusst hat. Es war an der Zeit, diesen Liedern und den wundervollen Erinnerungen meiner Kindheit eine Hommage zu widmen. Andererseits wollten wir die Konventionen der bisherigen Interpretation brechen und mit dem schalen Beigeschmack des Schulunterrichts abrechnen. Zudem ist es uns ein Anliegen, in Zeiten von (Patr)Idiotien das zu offenbaren, was Volkslieder eigentlich sind: Die Lieder all jener, die sie singen. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft und religiöser Anschauung. Sie haben die Kraft, fernab von Phrasen der Identifikation, zu unterhalten, eine tatsächliche Gemeinschaft über Musik zu stiften und all jene miteinander zu verbinden, die mit uns Musik und Erinnerungen teilen. (Max Heckel)

 

 

 

 

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