Lupid

Wer den Weg von LUPID verfolgt hat, weiß, dass 2019 ein turbulentes Jahr für das Trio aus Hessen war. Die Trennung vom Major Label Anfang 2019 und die Entscheidung das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, hat ein Prozess innerhalb der Band in Bewegung gesetzt. Kurzerhand haben LUPID ein eigenes Label gegründet und mit neuem Vertriebspartner, die ersten Singles „Lieb mich jetzt“, „Happy End“ und „Panama“ in Eigenregie veröffentlicht. Mit großartiger Resonanz. Die Reise auf die sich LUPID um Kopf der Band, Tobias Hundt, begeben hat, führte über neue Wege zu neuen Einsichten und Perspektiven. Millionen neuer Perspektiven, die so einige Prioritäten in Relation setzen. Und genau davon handelt auch die neue Single „Millionen Erinnerungen“: Tobias Hundt erzählt seine eigene persönliche Geschichte. Er singt über den Preis, den man zahlt, um seinen Traum zu leben zu dürfen. Darüber, dass, auch wenn der Weg manchmal hart ist und man am Ende des Monats keinen Cent mehr auf dem Konto hat, es doch eine Frage der Perspektive ist, ob man sich arm oder reich fühlt, ob man frustriert ist oder die einfachen Dinge ganz neu zu schätzen lernt: „Ich hatte schon recht lange die Zeilen im Kopf „Wir haben nicht viel, doch es ist genug / nicht immer leicht, aber alles cool“, aber es ist nie was daraus entstanden. Bis ich eine Session mit Thomas Porzig , Vlude und Revelle hatte und von diesem Lebensgefühl erzählt habe. Die Zeile „Wir sind broke, doch haben Millionen Erinnerungen“, ist sozusagen die Antwort auf dieses Gefühl.“ Erklärt Tobias zur Entstehung des Songs. Mit der Unabhängigkeit kommt die Freiheit, auf das zu setzen, was man liebt und sich gegen das vermeintlich sichere Leben, Job etc. zu entscheiden.  Da nimmt man auch die „Begleiterscheinungen“, wie ein leeres Konto und die Wohnung im Keller der Eltern, mit einem Augenzwinkern in Kauf. „Wir haben nichts zu verlieren“ singt Tobias Hundt beflügelt und genau das ist auch eine der Kernaussagen. Wahrer Reichtum ist nun mal nicht materiell. Eine schöne Ausgangsituation aus der alles möglich erscheint. Produzent Thomas Porzig, (Wincent Weiss, Apache 207) verleiht dem autobiografischen Song von Tobias Hundt ein schönes erhebendes Gefühl. Eine positive Aufbruchsstimmung macht sich breit und steckt den Hörer an, die alltäglichen Probleme nicht zu wichtig zu nehmen und das Leben so zu genießen, wie es kommt.

 

 

 

 

 

Links:


www.lupidmusik.de
www.facebook.com/lupidmusik