Kraus

Kraus auf der Bühne sind mehr als laut: Grobmotorisch mit dem Blick fürs Detail. Eine ekstatische Indierockshow: zärtlich auf die Fresse. “Ein guter Song ist immer eine Revolution. Und so soll auf der Bühne nicht mehr und nicht weniger passieren als Rausch und Ekstase.” Die Band um den Frontmann und Songwriter Michael Krause veröffentlicht im Februar ihr Debutalbum „mehr als laut“, das auf grandiose Art und Weise nervt und gut tut. Man muss gar nicht mit dem 35-Minuten-Song „Eure Kinder“ anfangen, dem längsten durcherzählten Song der Welt, in dem tatsächlich der Versuch unternommen wird, eine Generation über ein Vierteljahrhundert zu begleiten – und der als Riesen-Musikvideo von Klaus Maeck („Fraktus“) umgesetzt ins Kino kommen wird:  Das gesamte Album ist text- und wortgewaltig, überbordend und voller Remineszenzen, dabei kommt es als lockeres und sogar tanzbares Indiealbum rüber – ebenso versponnen wie mit Liebe zum Detail eingespielt. Außergewöhnlich pointierte und doppelbödige Texte treffen auf Musik  zwischen Vergangenheit und Zukunft, irgendwo zwischen Mitternacht und Morgen. Mit Preisen wurde der Songwriter dafür schon mehrfach ausgezeichnet, sei es der Rio-Reiser-, oder Udo Lindenbergs Panikpreis. Kraus erkunden mit ihrer Musik eine Landkarte die manchmal todtraurig ist, manchmal wunderschön, voller leisem Humor und die live dennoch tanzbar bis ekstatisch daher kommt. Musik, die uns verwundert zuhören lässt und die überraschend lange bei uns bleibt.

 

 

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