Kapelle Petra

Kapelle Petra.  Der Herbst ist im Anmarsch und mit ihm betritt auch die Kapelle Petra wieder die Bühnen der hiesigen Clubs. Nach randvoll besuchten Konzertsälen im Frühjahr und zahlreichen Open Airs im Sommer wird nun wieder der Tourbus gesattelt und die Republik bereist.  Im Gepäck haben sie nicht nur ihr Top50-Album "Nackt", natürlich gesellen sich neben Songs des aktuellen Longplayers auch ältere Hits und Raritäten. Wer Kapelle Petra schon mal live gesehen hat, weiß, dass hier allerfeinstes Entertainment geboten wird und niemand ohne Lächeln auf dem Gesicht das Konzert verlässt. Denn nur im Konzert erschließt sich einem diese Band erst so ganz. Da trifft feinsinniger Humor auf melancholische Momente, und es wird ge-indierockt-poppt-punkt was das Zeug hält. Auf das Trio aus Hamm ist Verlass, nicht umsonst gelten Opa, Der Tägliche Siepe und Ficken Schmidt (sowie natürlich die Bühnenskulpturlegende Gazelle) schon seit inzwischen 22 Jahren als absolute Instanz der deutschen Livemusik-Szene. Pünktlich zum einkehrenden Herbst melden sich Kapelle Petra mit der nächsten Single-Auskopplung aus ihrem Top50-Album „Nackt“ zurück. „Also stoßen wir an // Abstinenz führt auch nicht zur Unsterblichkeit“ heißt es da. Wer nun einen plumpen, alkoholverherrlichenden Schunkel-Song vermutet, liegt natürlich falsch. Denn eindimensional war die Kapelle Petra noch nie. Es schwingt eine gehörige Portion Melancholie mit, wenn Ficken Schmidt, der tägliche Siepe und Opa „auf die Liebe, auf das Leben – auf ne gute Zeit“ anstoßen. Live ist der Song fast schon ein Klassiker, die „Kapelle-Jugend“ feiert diese Nummer auf jedem Konzert als einen der Höhepunkte des Sets. Und was auf der Bühne so astrein funktioniert, kann doch auch im Radio nicht verkehrt sein.

 

 

 

 

 

 

 

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