Julian le Play

Julian le Play ist zurück! Was bedeutungsvoller ist, als es klingt. Denn ohne die künstlerische Krise, die seinem neuen Album »Tandem« vorausging, wäre das vierte Werk des Wiener Musikers sicher nicht so sehr das, was es jetzt ist: ein kreatives Feuerwerk. Man hört sie diesem Album nicht an, die Zeit davor, ganz im Gegenteil: Mehr Spielfreude, mehr Facettenreichtum, mehr le Play war noch nie. Nachdem seine letzten drei Alben im Alleingang entstanden – sein zweites schrieb er zurückgezogen auf einem Dachboden, das dritte auf einer Reise durch Europa –, beschloss Julian das wohl Radikalste: sich jeglicher Kooperation zu öffnen. Freunde, Kollegen und selbst Fremde einzuladen und einfach mal zu allem ja zu sagen: gemeinsames Musikmachen als kreatives Experiment, aber auch als Notwendigkeit für den 28-Jährigen selbst, um ein neues Kapitel aufschlagen zu können. Es war die Initialzündung: Über Monate hinweg verbrachte Julian le Play Zeit mit Freunden auf einer Berghütte in Tirol, wo in Sessions am Kachelofen Songs auf die Welt kamen, die so unterschiedlich waren wie die Konstellationen, in denen sie geschrieben wurden – und die »Tandem« zu Julians bislang vielschichtigstem Album machen. Alle Stücke eint das Spontane und Intuitive, das natürliche Gedeihen aus den Jam-Session heraus. Viele von ihnen haben den Augenblick ihres Entstehens mit aufs Album genommen: Man hört Vogelgezwitscher, Stimmen, Geräusche. Nichts hätte Julian ferner gelegen, diese Magie des Momentes mit einer sterilen Neuaufnahme zu überschreiben. »Tandem« ist ein Sinnbild für Teamarbeit, für geteilte Erinnerungen und geteilte Inspiration, steht aber genauso für den Sprung ins Ungewisse. Musikalisch reicht das Album vom intimen Singer-Songwriter-Stück wie »Sterne« bis hin zum wuchtigen »Wenn alles brennt« mit seinen Future-Bass-Anleihen. Insofern steht der Titel auch für Julian le Plays zwei Seiten: die des gefühlvollen Geschichtenerzählers auf der einen, die des innovativen Beat-Bastlers auf der anderen Seite. In den vielen Sessions entstanden auf der neuen Platte auch erstmals zwei Duette: »Sonne & Mond« mit Madeline Juno und »Hellwach« mit Toksï. So viele Synergien aber auch in ihm stecken: Rein erzählerisch ist »Tandem« durch und durch Julian le Play. Nicht zuletzt sein feines Gespür für Worte, für Emotionen und besondere Augenblicke macht »Tandem« zu einem bemerkenswerten Album, das in seinen stillsten Momenten genauso authentisch und fesselnd daherkommt wie in seinen stürmischsten. Und das um Klartext nicht verlegen ist, wenn es mit »No More Drama« dem scharfen Ton und den erhitzten Gemütern unserer Zeit eine coole Abkühlhymne auftischt. In seinen 15 Songs erzählt »Tandem« Geschichten, die einem das Gefühl geben, selbst ein Teil von ihnen zu sein. Dann steht man selbst auf der WG-Party von »Du & ich«, im Küstenzug von »Für immer jung« oder eben am Bartresen von »Hellwach«. Was aus der intensiven Zeit bleibt, ist mehr als nur ein Album. Aus vielen Session-Partnern wurden Freunde, die jetzt mit Julian in Wien ein neues künstlerisches Zuhause bezogen haben: die ​Villa lala​. In einer alten Botschaftsvilla arbeiten hier Musiker Tür an Tür in Studios und Songwritingräumen. Es ist ein Ort der Begegnungen & Ideen, entstanden aus dem Wunsch heraus, den besonderen Spirit der »Tandem«-Sessions zu erhalten & auch anderen zu öffnen. Er wird noch so einige Träume Wirklichkeit werden lassen – so viel ist sicher. Manchmal reicht eine einzige, zufällige Begegnung mit dem richtigen Menschen, um das Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf zu stellen. In »Hellwach«, der neuen Single von Julian le Play, geht es um genau diesen Funken, der überspringt und einfach mal die Welt verändert. Man trifft sich, man redet (und redet und redet; wer kennt es?), da ist etwas, man geht auseinander und man kriegt sich nicht mehr aus dem Kopf. Mit jeder Strophe gibt der Song ein bisschen mehr Herzenswärme frei, erzählt ein bisschen mehr von der Geschichte, die zu den schönsten gehört, die Julian auf seinem kommenden Album »tandem« erzählt. Und weil sich so ein Song über schicksalhafte Aufeinandertreffen zu zweit einfach noch viel besser singt, hat Julian mit toksï eine Duettpartnerin an Bord geholt, die die Story aus der anderen Perspektive erzählt. Dass hier musikalisch die Chemie stimmt, versteht sich von selbst. Und so liegen die beiden Game-Changer da und werden einander nicht los, weil ihr Schicksal es so will: der eine hellwach zuhause im Bett, die andere irgendwo am anderen Ende der Welt am Strand. Das ist das Leben, wie es Menschen passiert, raffiniert verpackt in Musik, die berührt, als hätte man es selbst erlebt. Julian le Play halt. »tandem« ist Julian le Plays viertes Album. Nach Überwindung einer Schreibblockade präsentiert sich der 28-Jährige auf seiner neuen Platte vielseitiger denn je: Indem er sich sich jeglicher Kooperation öffnete und sowohl mit Freunden als auch mit völlig Fremden gemeinsam schrieb, entstanden über Monate hinweg auf einer Tiroler Berghütte auf ganz ungezwungene, intuitive Weise Songs. Die Stücke sind so unterschiedlich wie die Konstellationen, in denen sie geschrieben wurden. Mal ist Julian nachdenklicher Singer-Songwriter, mal ist er experimentierfreudiger Beat-Bastler. Aber jedes Mal sind es Geschichten, die einem das Gefühl geben, selbst mit dabei zu sein. Was aus der intensiven Zeit bleibt, ist mehr als nur ein Album. Aus vielen Session-Partnern wurden Freunde, die jetzt mit Julian in Wien ein neues künstlerisches Zuhause bezogen haben: die ​Villa lala​. Ein Ort der Begegnungen und Ideen, wo Musiker*innen aller Genres in Studios und Songwriting-Räumen Tür an Tür arbeiten, entstanden aus dem Wunsch heraus, den besonderen Spirit der »tandem«-Sessions zu erhalten auch anderen zu öffnen. Er wird noch so einige Träume Wirklichkeit werden lassen – so viel ist sicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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