Alex Mayr

Der Song über zwei Menschen, die sich magnetisch anziehen aber nur selten zu Gesicht bekommen. Nur manchmal. Nachts. Entstanden im zigarettenrauch- und lilienduftschwangeren Charlottenburger Studio von Benjamin Bistram im Mai 2017. Aus der Feder von Alex Mayr, Kompagnon Konrad Henkelüdeke und Produzent Bistram. Der erste Funke in der Zusammenarbeit der Dreien. Ein Traum an eine verflossene Jugendliebe gibt den Anstoß für die Story, die in den heutigen dunkelurbanen Neonschluchten spielt. In zwei Tagen sind Text und Vorproduktion fertig und alle Ideen angelegt. Sogar beim Kochen wird weitergetextet, so lange, bis alle drei das Gefühl haben, es ist das gesagt, was gesagt werden soll. Im Oktober 2017 dann der finale Schliff: Die Drums von Konrad, alle Tasteninstrumente von Alex, die Produktion von Bistram. Der Sound: Reduktion auf das, was wirklich wichtig ist bei Alex Mayr. Eine klare, präsente Stimme, wenig Harmonieinstrumente und drückende, dicke Drums als Fundament. Die Bläser geben Größe dazu. Der Videodreh: Insgesamt 10 Tage in den frostigen Novembernächten von Berlin, Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen- und das mit einem Videoteam von nur zwei Personen: Nous Film aus Berlin. Alles inklusive blaugefrorener Finger und stundenlanger Fummelei und Fahrerei für die richtige Einstellung. Von abgelegenen Garagenbatterien in Erkner, über hundekotverseuchte Schrottplätze in Ludwigshafen, bis hin zu Pirouetten im alten geborgten Luxusbenz auf der Frankfurter Allee in Berlin. Mit den Kameras immer im Kofferraum: Haufenweise Blumen und Schnaps gegen die Kälte.  Am Ende bleibt damit nur noch auf eine besonders für Alex wichtige zweite Ebene hinzuweisen, die in der Nummer vergraben ist: Der Song ist auch für die Menschen, die es im jetzt und hier nicht mehr gibt, weil sie zu früh vom Planeten geworfen wurden. Die kann man nur noch im Traum treffen. Nur manchmal. Nachts. „Wenn alles schläft sind wir wach“.

 

 

 

Links:

 

/www.facebook.com/alexmayrmusic

www.alex-mayr.com