ok.danke.tschüss

ok.danke.tschüss aus Mannheim beschweren sich gerne. Über was? Über alles Mögliche! Über das theoretische Konstrukt der romantischen Liebe, über die Lautstärke in Diskotheken, über unseren Umgang mit bösen Jungs, die zu viele Süßigkeiten essen, darüber dass Schweigen angeblich wertvoller als Reden sein soll, über Randale auf Konzerten und darüber, dass das Selbe und das Gleiche sowas von nicht das Selbe und das Gleiche sind. Du bist verwirrt? Zurecht! Nicht umsonst wurden die vier Musiker schon gefragt: „Seid ihr eigentlich wirklich ne Band oder macht ihr einfach nur Quatsch?“. Ihr Debüt-Album fühlt sich an, als würde man den Handwerker wegen der Waschmaschine rufen, der dem geliebten Haushaltsgerät die Diagnose „Kaputt“ bescheinigt und ihr so: „Warum?“ und er so: „Weil’s nicht funktioniert“. Man kann diese Platte ganz wunderbar beim manuellen Abwasch hören. Mit Verrückt zerriss sie Band ihr leichtfüßiges Pop-Gewand und machte deutlich, worum es in ihren Texten immer auch geht: die rohe und triste Seite der Welt und unserer Gesellschaft. Alles was schief läuft. Ein energetischer Rock-Banger, eine zuckersüße Pop-Ballade, ... wie passt das zusammen? Darauf gibt es nur eine Antwort: ok.danke.tschüss bleiben unberechenbar und nicht einmal führende Virologen könnten derzeit erahnen, welches Genre sie als nächstes bedienen. Fun Fact: Die Blockflöte in „Zuckerbaby“ ließ die Band von ihrem Manager Patrick Kruppa einspielen. Auf die Frage nach dem Grund erwidert die Band feixend: „Ist doch lustig.“ Sie selbst nennen ihre Musik Einhorn-Rock, was vielleicht die bisher beste Beschreibung für das Genre-Hopping dieser Band ist. ok.danke.tschüss aus Mannheim machen Synthie-Pop seit 2018. Dort lernten sich Sängerin Eva Sauter, Tasten- und Gehirnweltmeister Lucas Firmbach, Bassist Manuel Praxmarer und Schlagzeuger Benjamin Doser kennen. Diese Band ist etwas anders. Sie wählt monatlich und basisdemokratisch das „Bandmitglied des Monats“, welches sich einen hochgelobten Titel geben darf und den Rest der Band mit einer neuen Regel tyrannisieren oder umgarnen darf. Sie nennen ihr Genre auch gerne mal „Einhorn-Rock“ und zeigen mit einem freundlichen Lächeln und erhobenem Mittelfinger auf alles, was in der Welt schief läuft. Die deutschen Texte sind mit einer gewaltigen Portion Wortwitz gepfeffert und behandeln in der Tiefe ernste Themen. In Kombination mit den eingängigen Synthesizer- und Basslines schließen sie die Lücke, die WIR SIND HELDEN einst hinterließen und reihen sich mit einer weiblichen Stimme neben BILDERBUCH und VON WEGEN LISBETH in die deutschsprachige Musiklandschaft ein.

 

 

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