Tabea Booz

Mit der politischen Popnummer „Worte“ meldet sich die Sängerin Tabea Booz buchstäblich „zu Wort“ und will andere ermutigen ebenfalls ihre Stimme zu nutzen. Der Groove erinnert an eine Urban R&B Nummer und wird durch einen charakterstarken Fretless-Bass getragen. Mit starken Worten und selbstbewusster, klarer Stimme stellt sie nicht nur sich selbst die Frage wofür man einsteht. Gegen Rassismus und Diskriminierung und für ein gerechteres und respektvolleres Miteinander singt sich Tabea Booz dieses Verlangen aus der Seele. Im dazugehörigen Musikvideo tun es ihr zahlreiche Kolleg:innen gleich und halten dabei ihre Statements in die Kamera.  „Worte“ ist ein inspirierender, deutscher Popsong der schnell im Ohr, Kopf und Herz bleibt. Nach zwei soulig-poppigen und eher verträumten Singles im Herbst 2020 läutet die Stuttgarter Sängerin Tabea Booz ihr musikalisches Jahr 2021 mit einer recht politischen Popnummer ein. Die Thematik von „Worte“ ist ernst: Rassismus und Diskriminierung werden angesprochen und bloßgestellt. Was tue ich dagegen? „Ich will sagen, wenn ich Unrecht seh’…“ Gleich werden die Zuhörer angesprochen: Was tun sie, wenn sie eine schlimme Beobachtung machen? Was tun wir gegen Diskriminierung und Ausgrenzung? „Lass uns was sagen, wenn das Kind dort weint…“ Und: „Lass uns was sagen, wenn sie Hilfe braucht“, sind nur Beispiele für vielerlei Alltagssituationen, wie sie wohl jeder schon erlebt hat. Mit der Aufforderung „Komm, mach‘ den Mund auf…“ will Tabea die Hörer zum Mitmachen gegen Diskriminierung und zum Einstehen für Andere animieren. Durch gemeinsames Einstehen gegen Unrecht kann mehr erreicht werden: „…deine Worte ziehen Kreise, werden lauter und nicht leiser“. Es sind keine leichten Themen, welche die Sängerin in diesem Song anspricht: Sie hat sich dazu entschlossen, nicht leise zu sein, sondern ihre Worte, ihre Stimme und ihre Musik zu nutzen, um auf Themen, die jedem begegnen, aufmerksam zu machen. Dabei werden im Text keine ganz bestimmten Vorfälle beschrieben, sondern z.B. Rassismus so benannt, dass die Zuhörer sich Vorfälle vergegenwärtigen können, die sie vielleicht aus eigener Erfahrung kennen. Trotz seiner ernsten Thematik ist „Worte“ ebenso ein ermutigender wie gleichzeitig auch unaufdringlicher Song. Er überlässt den Hörern die Wahl, den Mund aufzumachen, selbst etwas zu tun: „Hast die Wahl und deine Worte..:“ Das reduzierte Instrumental, welches von einem charakterstarken Fretless-Bass und organischen Percussions getragen wird, erinnert ein wenig an einen urban R&B oder Hip Hop Track. Zusätzlich lassen die Klänge eines Flügels genügend Raum für Tabea Booz klangvolle Stimme und ihre klaren Worte: Worte, die inspirieren wollen und welche die Sängerin direkt an ihre Zuhörer:innen und auch an sich selbst richtet: „Wo stehst du, was kannst du tun, was liegt in deiner Hand?“ singt sie zunächst zart und nahbar, bevor ein starker und souliger Schrei der Dringlichkeit ihrer Aufforderung Nachdruck verleiht. Im dazugehörigen Musikvideo steht einerseits der Songtext und seine Ausdeutung im Vordergrund und gleichzeitig zeigt sich die Vielfältigkeit der Menschen, die sich Tabea Booz anschließen. Die Sängerin hat viele Kolleg:innen aus der Kreativ- und Musikbranche zusammengetrommelt, jede:r mit einer eigenen Message und individuellen Interpretation der Textaussage von „Worte“. Durch diese beiden Ebenen im Video wird die Botschaft des Songs deutlich: Jede:r kann und sollte seine Stimme nutzen. Denn aus Worten werden Taten…

 

 

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