Dey Hard

Der Albumtitel sagt alles über die Grundhaltung des aus Dinslaken/Oberhausen stammenden Trios (Sebastian, Max, Martin). Kratzige Langspielplatten und verstaubte VHS-Kassetten ihrer Helden aus vergangenen Tagen, lieferten die Inspiration. Elf Punkrock-Songs, die mal positiv auf‘s Leben schauen (Marie; Chill ma‘ dein Leben), mal einen kritischen Blick auf die aktuelle Zeit werfen (Analog; Leinen los), mal die eigenen Erlebnisse verarbeiten und persönliche Einblicke gewähren (Der Sonne hinterher; Zeitmaschine). Auch zwei Kollaborationen mit Freunden und bekannten Genregrößen sind vorhanden (Der letzte Bus Feature mit Alko-Popper Der Butterwegge und Anfang vom Ende Feature mit Punkrocker MÄNNI). Gekonnt driften DEY HARD auch mal in Hard Rock (Der Moment), psychodelischen Funksounds (Odyssee) oder großklingendem hymnenverdächtigen Stadion-Rock (Pariz) ab. Die Band entschuldigt sich vorab für bleibende Ohrwürmer. Wer sich fragt, woher er den ein oder anderen Namen kennt…  Sebastian trällerte damals Punkrock bei „Die kaum Unglaublichen“ und war später solo mit seinen Songs in der Casting-Show „Unser Star für Baku“ zu sehen. Danach tourte er mit dem „Expeditionsteam“ über die Jazzbühnen der Nation und veröffentlichte ein eher poppiges Soloalbum namens „Liebe als Treibstoff“ (2016 Quasilectric). Max spielt auch Schlagzeug bei „Was Wenns Regnet“, die ihre Alben ebenfalls auf Quasilectric, einem Sublabel von Dackelton Records, veröffentlicht haben. So begegneten sich Sebastian und Max zufällig in 2019 und beschlossen, gemeinsam dieses Album aufzunehmen. Dies geschah in rasanter Geschwindigkeit und bald folgte der erste gemeinsame Auftritt. Wenig später stieß Martin zur Band.

 

 

 

 

 

 

 

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