Rahel

Hätte Nena Dreampop gemacht, würde das in etwa wie RAHEL in „Irgendwo in dieser Stadt“ klingen. Seit ihren ersten Auftritten im Sommer 2021 fixer Bestandteil ihrer Live-Sets, beschreibt dieser Spätsommer-Hit einen Zustand melancholischer Offenheit, wie man ihn am Höhepunkt der Hitzewelle nach einer langen Nacht erlebt: Irgendwo zwischen Monotonie und Ekstase ist die Zeit stehengeblieben, man ist noch aufgekratzt, aber schon erschöpft, weiß nicht ganz, wohin mit sich und fürchtet doch, etwas zu verpassen. War’s das jetzt schon? Kommt da noch was? Ist das die Allerschönste Angst? „Irgendwo in dieser Stadt“ schließt an den Sound von RAHEL’s Debüt-EP an und setzt das lyrische Ausloten eines Gemütszustands fort, in dem man nicht mehr alles werden kann, aber noch nichts wirklich sein will. Nachdem im vergangenen Mai ihr hochgelobtes EP-Debüt inklusive der Diversity-Single „Nur eine Phase“ erschienen ist, legt die in Wien beheimatete Sängerin und Schauspielerin Rahel Kislinger jetzt einen weiteren Song nach. Auch diesmal hört man ihre musikalische Leidenschaft für die Neue Deutsche Welle deutlich heraus, die bei RAHEL jedoch „NNDW“ – neue Neue Deutsche Welle – heißt. Die neue Single erscheint erneut auf dem Label des WANDA-Keyboarders Christian Hummer, Radio International, und beschreibt den Gemütszustand nach einer langen Nacht, wenn man müde und aufgekratzt zugleich ist, und vor allem nichts verpassen will.  Top-Chartplatzierungen, Reviews von Musikexpress, Radio mit K, FM4, Diffus oder Puls. Konstantes Airplay in Deutschland und Österreich. Plätze in den wichtigsten deutschen Indie-Playlists. Supportshows für Yukno oder Fritzi Ernst – RAHEL wirbelt seit Stunde eins ordentlich Staub auf. Nun veröffentlicht sie ihr heiß ersehntes EP-Debüt. Von den mühsamsten Dingen der Welt mit Leichtigkeit zu singen: dieses Kunststück schüttelt RAHEL aus dem Ärmel ihres rosaroten Traumanzuges und lädt ein, in eine neue Zeit, wo sich »die Gesetzmäßigkeiten« endlich umkehren dürfen. Bis es so weit ist, schlägt sie das Träumen als schönste Copingstrategie vor und stellt klar: die allerschönste Angst, das ist immer noch die Liebe. Die Soundlandschaft der EP spannt einen Bogen zwischen sanftem Bed Room-Pop und Retro-Kaugummi-Pop with a massive Bang. RAHELs Talent für große Refrains ist dabei nicht zu übersehen. Denn diese Refrains, die bleiben. Und zwar länger, als wir »Verschwörungstheoretikeransammlung« sagen können. »Der allerschönste Tanz/ das ist der Widerstand. Die allerschönste Angst/ du bist ihr nachgerannt.« Laufen Sie in die digitalen Plattenläden. Wer es bisher noch nicht wusste, der weiß es allerspätestens jetzt: RAHEL ist da!

 

 

 

Links:

 

www.facebook.com/radikalrahel