Maxim

"Grüne Papageien" ist bereits sechste Album vom Kölner Songwriter (und neuerdings auch Produzent) Maxim, und es ist wie er sagt "das Album, dass ich längst hatte machen sollen". Deutscher Eskapismus-Indiepop trifft auf berührende Texte und französische Leichtigkeit. Das Album erscheint heute über das selbstgegründete Label Feder Records. Bereits seit 2005 veröffentlicht Maxim Richarz Alben - angefangen mit deutschsprachigem Reggae folgte 2013 der kommerzielle Durchbruch mit der Single "Meine Soldaten". Der Song erreicht Gold-Status und knackte die Top20 Single-Charts, das dazugehörige Album "Staub" die Top 10 der Album-Charts, er landet in den vorderen Platzierungen beim Bundesvision Song Contest (RIP). Zu dieser Zeit gerät Maxim in das Fahrwasser der sogenannten "Deutschpoeten" - die Sorte deutsche Musik, die Jan Böhmermann mit "Menschen Leben Tanzen Welt" persifliert. Es ist eine Welt, in der Maxim sich vollends unverstanden und falsch aufgehoben fühlt. Er muss da raus. Mit den Alben "Das Bisschen was wir sind" (2016) und "Reprise" (2017) emanzipiert er sich und entwickelt seinen Sound weiter. Nebenbei kollaboriert er mit zahlreichen anderen Künstlern: er hilft bei der Entstehung von Max Herres Erfolgsalbum "Athen" (übrigens einer der größten Fürsprecher für Maxim), arbeitet mit Die Orsons, Tua oder Joy Denalane. 2019 gewinnt er den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie "Bester Texter Rock / Pop". Sein neues Album "Grüne Papageien" erscheint über sein eigenes Label Feder Records. Maxim beweist darauf, dass er einer der gefühlvollsten und versiertesten Texter des Landes ist. Das neue Album produziert er erstmals selbst. Das Ergebnis ist ein warmer, echter Indie-Pop Sound, der weniger nach Deutschland als nach französischen Produktionen klingt. Ein bisschen so als würde Gisbert zu Knyphausen die Texte von Tom Liwa über Instrumentals von Phoenix oder Tame Impala singen.  Maxims aktuelles Album "Grüne Papageien" hat in diesem verrückten Jahr 2020 eine deutliche Spur in der deutschen Popmusik hinterlassen. Zahlreiche Kritiken attestieren "Grüne Papageien" eine bemerkenswerte Qualitätsdichte und eine spürbare Leichtigkeit, ohne dass der Künstler seine Maxime, den Tiefgang, außer Acht lässt. Maxim hat zudem das gesteckte Ziel verwirklicht, einen eigenen Sound für sein prämiertes Songwriting zu kreieren und die Produktion erstmals eigenständig verantwortet. Der Weg hin zum Album führte über unterschiedliche musikalische Pfade, die nun in der drei Songs umfassenden "Grüne Papageien (Epilog)" EP nochmals beleuchtet werden. "Irrlicht" stellt als erstes Stück einen Gedanken in den Raum, der aktuell wohl kaum passender platziert werden könnte: "Wär’n wir doch nie in dieses Flugzeug gestiegen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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