Max Giesinger

Schon bei den ersten beiden Alben „Laufen Lernen“ und „Der Junge, der rennt“ ging es um Bewegung. Das dritte Album von Max Giesinger heißt „Die Reise“ und knüpft daran an. Bei seinen ersten Alben ging es ihm noch darum aufzubrechen, bloß nicht stehen zu bleiben. Jetzt macht sich Max Giesinger mit seiner dritten Platte zum ersten Mal bewusst, welchen Weg er hinter sich hat. Er reflektiert über die Phase des permanenten Unterwegsseins. „Die letzten Jahre waren für mich wie eine extreme Reise, in der man immer wieder an seine Grenzen stößt. Ich bin losgezogen und hatte keinen Plan, wohin mich die Reise führt. Man steht ständig vor Entscheidungen und muss eine Richtung einschlagen. Gar nicht so einfach, wenn es nicht unbedingt zu den Stärken zählt, Entscheidungen zu fällen“, meint Max. „Das ständige Unterwegssein führt nach einiger Zeit auch dazu, dass man überall und doch nirgendwo so richtig Zuhause ist.“ Im Song „Zuhause“ greift Max persönlicher denn je die Suche nach einer Balance zwischen Aufbruch und Ankommen auf. „Mein Kopf will immer nur weiter, mein Herz sagt, dass ich Zuhause vermiss, wo auch immer das ist“. Es geht um die Suche nach dem, was Max auf seiner eigenen Reise zur Ruhe bringt. Das kann ein bestimmter Ort, Familie oder Freunde sein. Zumindest was den Ort betrifft, ist das bei Max jedoch so eine Sache. Auf die Frage, wann er das letzte Mal Zuhause war und gekocht hat, muss er tatsächlich etwas länger überlegen: „Mein Kühlschrank ist fast immer leer. Und wenn sich dort noch irgendwas vorfindet, ist es schon längst ungenießbar. Wenn ich mal Zuhause bin, geh ich lieber schnell beim Asiaten ums Eck was Essen. Den kenn ich inzwischen besser als jeden Supermarkt“. Max Giesinger spielt im Song „Zuhause“ auch auf den Titel seines zweiten Albums an und lässt seinen Wunsch erahnen, doch irgendwann der Junge zu sein, der ankommt.

 

 

 

 

 

 

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