Leto

Leto über “Rotenburg”: „Rotenburg“ schlägt eine Brücke zwischen Album eins und zwei. Wie auf „Vor die Hunde“, ist der kritische Blick auf Gesellschaft die Quelle für viele Texte – unter anderem auch für „Rotenburg“. Neu ist, dass die Texte einen noch autobiografischeren Bezug aufweisen und die Songs für die Band damit auch ein Stück weit Vergangenheitsbewältigung darstellen. Pascal, Paul, Phill und Jannes sind in und um Rotenburg aufgewachsen, haben sich damals den ganzen Vorstadtkladeradatsch gegeben (und tun es teilweise heute noch) und müssen hin und wieder feststellen, dass die Uhren in all den kleinen biederen niedersächsischen Kreisstädten in vielen Aspekten im negativen Sinne stehen geblieben sind. Unter anderem werden schmerzhaft tiefblickende Halbsätze im Gespräch mit alten „Fußballkollegen“ oder der komplett negierende Umgang mit Andersartigkeit im Synonym „Rotenburg“ zusammengefasst.

 

 

 

 

 

 

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