Gasmac Gilmore

Gasmac Gilmore sind aber nicht eine dieser Mundart-Kapellen, die im Fahrwasser von Falco eine neue Wiener Dandy-Revolution ausrufen wollen. Gasmac Gilmore zeigen sich auf ihrem neuen Werk, dem erstmals komplett auf Deutsch verfassten „Begnadet für das Schöne“ als die Band, die spätestens Ende 2017 jeden auf ihre Seite gezogen haben wird. Das ist keine Prognose, das ist eine Warnung. Ihre Musik ein schweißtreibender Parforceritt durch Alternative Metal, breitbeinigen Rock, besoffenen Polka-Punk, Balkan-Passion und Klezmer-Furor, ihre Herkunft Wien. Ja, mit ihrem neuen Albumtitel „Begnadet für das Schöne“ zitieren sie sogar die österreichische Bundeshymne! „Ein seltsamer Satz, der hat uns natürlich gefallen“, grinst Sänger und Gitarrist Matthias Wick. „Begnadet ist man doch normalerweise für irgendeine Tätigkeit, die man sehr gut kann. Aber für das Schöne? Klingt weniger nach Arbeit und Fleiß, sondern mehr nach Genuss und Hedonismus, zu dem man nun mal in Österreich berufen ist.“ Da passt das Albumcover natürlich wie Schlagobers auf die Sachertorte. Darauf zu sehen sind Gasmac Gilmore in todschicken Karo-Pullovern, die auf einer Minigolfbahn richtiges Golf spielen und bei einer Flasche Schampus Wrestlern beim Kämpfen zujubeln. „Diese Dekadenz, der Hedonismus oder eine gewisse Realitätsverweigerung sind die wichtigsten Säulen, die das Album inhaltlich tragen“, schaltet sich Elias Berner (ebenfalls Gitarre) ein. „Es ist sicher Teil unserer Persönlichkeit, sich selbst nicht immer zu ernst zu nehmen und auch mit Ironie zu spielen."

 

 

 

 

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